Forschendes Studieren von Anfang an (ForstA)

Ansprechpartner am Fachbereich Rechtswissenschaft für das Projekt „ForstAIntegriert (Forschendes Studieren von Anfang an) – Heterogenität als Potenzial“ sind:

Dr. Lisa Lüdders
Universitätsallee, GW1, B 1131
28359 Bremen
Tel.: +49 (0)421 218-66106
E-Mail: luedders@uni-bremen.de 

Tobias Pinkel
Universitätsallee, GW1, C 2183
28359 Bremen 
Tel.: +49 (0)421 218-66220
E-Mail: pinkel@zerp.uni-bremen.de


Was ist Forschendes Studieren?

Forschendes Studieren setzt an der forschungsbasierten Lehre an und führt das Konzept einen Schritt weiter. Studierende partizipieren nicht nur als passive Zuhörer an der Forschung der Lehrkräfte, sondern wirken aktiv im Rahmen ihrer Studien- und Prüfungsleistungen daran mit. Forschendes Studieren nimmt im Rahmen des Studiums immer stärker an Bedeutung zu. Aufgrund dessen werden seit einigen Jahren Projekte aus dem Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ vom BMBF gesamtuniversitär finanziert, die das Forschende Studieren unterstützen sollen. In der Vergangenheit hat der Fachbereich 6 bereits mehrere Projekte erfolgreich umgesetzt. Bis 1. Januar 2021 wird im Rahmen von ForstAIntegriert eine Verstetigung angestrebt, d.h. erfolgreiche Maßnahmen sollen fest verankert und um zusätzliche Angebote ergänzt werden.

Ziele 

Konkret werden im Rahmen von ForstA folgende Ziele angestrebt:  

  • die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen als Basis für das Forschende Studieren,
  • die Integration von Studierenden in Forschungszusammenhänge z.B. durch die Konzipierung forschungsbasierter Seminarreihen, 
  • die Sicherung der Qualität der Lehre und die Verknüpfung der Lehre mit Forschungsinhalten und
  • die Möglichkeiten der Nutzung des Potenzials heterogener Studierender z.B. von Studierenden aus anderen Ländern mit Kenntnisse anderer Sprachen und Rechtsordnungen für Forschung im Bereich der Rechtsvergleichung.

Dabei werden die Maßnahmenpakete:

Säule 1: Uni Start (vorgeschaltete und/oder studienbegleitende fachbezogene Unterstützungsangebote),

Säule 3: Profilierung der General Studies (Lehrauftragsmittel für profilbildende Themen im Bereich der Schlüsselqualifikationen) und

Säule 4: Studentische Lernformate (studentische Coaches und innovative Maßnahmen zum Forschenden Lernen) 

umgesetzt, deren Arbeitsschwerpunkte sich im Fachbereich 6 folgendermaßen zusammenfassen lassen:

  • Entwicklung und Qualitätssicherung von Maßnahmen zum forschenden Studieren,
  • Verknüpfung qualitätssichernder ForstA-Projektmaßnahmen mit dem existierenden Qualitätsmanagement im Fachbereich,
  • Ausbau und Koordination des Bereichs der Schlüsselqualifikationen,  
  • Ausbau einer Schreibwerkstatt am Fachbereich und
  • Organisation und Durchführung einer Septemberakademie.

 

Lisa Lüdders und Tobias Pinkel sind Ihre Ansprechpartner für die Umsetzung von Lehrprojekten, die den Bereich des Forschenden Studierens betreffen, sowie auch für Fragen rund um die Qualitätssicherung in der Lehre. Lisa Lüdders verfügt bereits über einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet des Forschenden Studierens und hat u.a. bis 31.12.2016 ein ForstA-Projekt in der Psychologie verantwortet. Tobias Pinkel hat bereits verschiedene Projekte, in denen Studierende in Forschungszusammenhänge am Fachbereich 6 eingebunden wurden, durchgeführt.

Studierende als auch Lehrende sind ausdrücklich eingeladen, Lisa Lüdders oder Tobias Pinkel zu kontaktieren, wenn Sie Fragen oder Ideen zu diesen Bereichen haben. 

Auszug aus den Informationen zu ForstA von der Universitäts-Homepage (12.04.2017):

„Im Kern von ForstAIntegriert steht die Neustrukturierung von Studiengängen mit dem Ziel, Forschendes Lernen curricular umfassend zu implementieren und Aspekte der Heterogenität zu berücksichtigen. Die Universität Bremen möchte Rahmenbedingungen im Studium schaffen, um Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz als Bestandteile der Handlungskompetenzen erfahrbar zu machen und Anwendungsfelder aufzuzeigen. (…) Bereits den Bachelorstudierenden wird dadurch ein Rahmen geboten, in dem sie eine akademische Persönlichkeit ausbilden können, um sowohl den Weg in die jeweilige scientific community als auch in die komplexe Arbeitswelt beschreiten zu können.“ 

Links: 
http://www.uni-bremen.de/de/forsta.html