BFoG - Bremer Forschungscenter Geldwäschekriminalität

Die Verfolgung der Spuren des „schmutzigen Geldes“ und die Abschöpfung kriminell erlangten Vermögens gelten heute in der Kriminalpolitik als der Königsweg zur Prävention und Repression von organisierter Kriminalität, Wirtschaftskriminalität und neuerdings der Finanzierung des internationalen Terrorismus. In Zeiten der Krise der öffentlichen Haushalte verspricht man sich zudem erhebliche Geldzuflüsse für den Fiskus. Für die Kreditwirtschaft ist die Geldwäschebekämpfung einerseits gesetzlicher Auftrag nach den Regelungen des Geldwäschebekämpfungsgesetzes (GwG) und des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG), andererseits gesellschafts-/wirtschaftspolitische Verpflichtung im Interesse des Ansehens der Institute und des Finanzmarktes Deutschland. Es ergeben sich in diesem Zusammenhang zahlreiche Fragestellungen im Hinblick auf das sogenannte Bankgeheimnis und Grundrechte der betroffenen Personen. Insgesamt stellt sich die Geldwäschebekämpfung als ein komplexes rechtliches Querschnittsgebiet dar, das Strafrecht, Strafverfahrensrecht, Kapitalmarkrecht, Datenschutzrecht und die gemeinsame Grundlage des Verfassungsrechts betrifft und überdies eng durch europäische und internationale Vorgaben bestimmt wird. Aufgaben und Ziele: Beratungstätigkeit der deutschen Kreditwirtschaft universitäre und firmeninterne Weiterbildungsveranstaltungen