Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Handelsrechts an der Universität Bremen e.V.

http://www.handelsrecht-bremen.org/veranstaltungen/

Veranstaltungsort:
GW1
Raum: C2320
Universitätsallee
28359 Bremen
Uhrzeit:
16:00 - 19:30
Veranstaltungsreihe:
Institutsveranstaltung
Semester:
SoSe 2017

Die enge Abfolge von Finanz-, Euro- und Flüchtlingskrise hat 2016 zu Entwicklungen geführt (Grenzregime, Scheitern von TTIP, Brexit, Trump, europäischer Nationalpopulismus), die man als Abwendung von der Globalisierung und als Wiedererstarken des Nationalstaats interpretieren kann. Ist die Forschung zu transnationalem Recht damit in einer Sackgasse? Gleichzeitig hat sich die rapide fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft als Katalysator der Globalisierung erwiesen. Die digitale Wirtschaft ist durch einen „winner takes all“-Wettbewerb gekennzeichnet, dessen Monopolisierungstendenzen (Google, Apple, Amazon, Facebook, AirBNB, Uber etc.) selbst deutsche Giganten der Weltwirtschaft wie die Deutsche Bank (FinTech) oder die deutsche Autoindustrie (autonomes Fahren) ins Wanken zu bringen scheinen. Die Handelsbeziehungen internationalisieren sich bis auf die Stufe des Vertriebs an Endverbraucher also munter weiter, die Ballung privater Macht in der digitalen Wirtschaft eröffnet weite Spielräume für private Ordnungssysteme. Eine alternative Interpretation der politischen Entwicklungen des Jahres 2016 könnte daher in einer Abwendung von der Inter- und Supranationalisierung bestehen, die jedenfalls auf den Gebieten des Vertrags-, Handels- und Wirtschaftsrechts noch weitere Spielräume für eine Transnationalisierung eröffnet.

Teilnahme nur nach Anmeldung: g.calliess@uni-bremen.de

Programm des Workshops

Veranstaltungsort:
Haus Schütting am Markt

28195 Bremen
Uhrzeit:
00:00 - 00:00
Veranstaltungsreihe:
Öffentliche Veranstaltung
Semester:
WiSe 2017/18

Uhrzeit:
23.11.: 9:30 - 15:35 Uhr
24.11.: 9:00 - 13:15 Uhr

Anmeldung erforderlich (Studierende und Wiss. Mitarbeiter können kostenlos teilnehmen)

Der Forschungsverbund für Maritimes Recht in der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten wird am 23. und 24. November 2017 die 4. Bremer Konferenz zum Maritimen Recht durchführen. Wie schon bei den vergangenen Konferenzen wird es dabei um Fragen der maritimen Industrie gehen, die von großer wirtschaftlicher Bedeutung und zugleich rechtswissenschaftlich von brennender Aktualität sind.

Für die Universität Bremen sind die Organisatoren und Vortragende Prof. Dr. Gralf-Peter Calliess und Dr. Till Markus.

Programm mit Anmeldung