Aktuelles aus dem ZERP

An dieser Stelle erfahren Sie Neuigkeiten aus der Forschung des ZERP.

Tenancy Law and Housing Policy in Europe. Towards Regulatory Equilibrium

Elgar Land and Housing Law and Policy series

Edited by Christoph U. Schmid, Director of the Centre of European Law and Politics (ZERP), Bremen University, Germany

enancy law has developed in all EU member states for decades, or even centuries, but constitutes a widely blank space in comparative and European law. This book fills an important gap in the literature by considering the diverse and complex panorama of housing policies,
markets and their legal regulation across Europe. Expert contributors argue that that while unification is neither politically desired nor opportune, a European recommendation of best practices including draft rules and default contracts implementing a regulatory equilibrium would be a rewarding step forward.

Edgar Elgar Publishing

 

In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Christoph Schmid

In der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Christoph Schmid ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt vorbehaltlich der Stellenfreigabe eine Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (EGr 13, 19,6 Std.) für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen.
Nähere Einzelheiten finden Sie hier.

Menschenrechtsberichterstattung durch Unternehmen

von Sebastian Eickenjäger

Die im Oktober 2014 verabschiedete so genannte CSR-Richtlinie (2014/95/EU) gibt den Mitgliedstaaten auf, große Unternehmen dazu zu verpflichten, Informationen zu ihrer ökologischen, menschenrechtlichen und sozialen 'Bilanz' offenzulegen.
Ausgehend von einer kritischen Analyse der CSR-Richtlinie untersucht Sebastian Eickenjäger, welchen Beitrag nichtfinanzielle Berichterstattung durch Unternehmen zur Durchsetzung von Menschenrechten gegenüber Unternehmen leisten kann. Es werden dabei zum einen generelle Schwachstellen der aktuellen Praxis nichtfinanzieller Berichterstattung herausgearbeitet. Zum anderen wird diskutiert, ob durch die Einrichtung eines Monitorings der Berichterstattung die Implementierung von Menschenrechten in Unternehmen gefördert werden kann.

Flyer

Maximilian Pichl (Universität Frankfurt) für das Nachrichtenportal Soziopolis

Das Transnational Force of Law Forschungsprojekt hat die Veröffentlichung von Christoph Menkes „Kritik der Rechte“ (2015, Suhrkamp) zum Anlass genommen, um im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung über die Figur der subjektiven Rechte kritisch zu reflektieren und die Relevanz dieser Kritik für ein normatives Konzept transnationaler Rechtskraft zu diskutieren.

Maximilian Pichl (Universität Frankfurt) hat für das Nachrichtenportal Soziopolis einen  Tagungsbericht verfasst.

ZERP-Schriftenreihe Band 74ZERP-Schriftenreihe Band 74
Neu erschienen

The International Legal Context of the European Neighbourhood Policy after the Treaty of Lisbon

 

von Dr. Eliza Sardaryan, LL.M. Eur.

Neu erschienen

Das '2+3+2'-Modell

Zur Verhältnismäßigkeit der Übergangsbestimmungen betreffend die Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Dienstleistungsfreiheit

 

von RAin Dr. Ann-Luiz Slotwinski, LL.M. Eur.

ZERP-Schriftenreihe Band 72ZERP-Schriftenreihe Band 72
Neu erschienen

Die Einführung eines europäischen Fluggastdatensystems
Konflikt zwischen Datenschutz und Innerer Sicherheit

 

von Tanja N. Fiedler

 

Europe Unwell, yet Alive. Some Personal Reflections on the Brexit Referendum

Dieser Aufsatz stammt aus einem Arbeitspapier des Europäischen Hochschulinstituts, Department of Law, mit dem Titel "Brexit and Academic Citizenship" (LAW 2016.20, San Domenico di Fiesole 2016). Das Papier, herausgegeben von Christian Joerges, sammelt eine Reihe von persönlichen Gedanken über das Ergebnis des Brexit-Referendums. Die Essays beschäftigen sich nicht mit den rechtlichen und verfassungsrechtlichen Fragen, die sich aus diesem Ereignis ergeben - diese Aspekte wurden an anderer Stelle kommentiert. Vielmehr hat der Herausgeber persönliche Reflexionen von einer Gruppe, deren wissenschaftliche Reise das Europäische Hochschulinstitut, ein Drehkreuz für die Umwandlung und Integration von Europa einschließt. Im Bewusstsein dieser privilegierten Position zeigen die Autoren auf, wie sich das Ergebnis des Referendums und seine Folgen auf Großbritannien und die Europäische Union auswirken können.

Europe Unwell, yet Alive. Some Personal Reflections on the Brexit Referendum

Pressemitteilung für Donnerstag, 24. November 2016, 17.00 Uhr

Zum dritten Mal findet im Bremer Rathaus die Promotionsfeier des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen statt.

Herr Staatsrat Prof. Stauch empfängt die Promovierten des Fachbereichs 6 der Universität Bremen im Rathaus. Gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Kähler (Dekan Fachbereich 6 der Universität Bremen) und Frau Rechtsanwältin Dr. Beckmann–Petey (Kanzlei Büsing, Müffelmann &Theye) würdigt er die Leistungen der „doctores“. 

Die Kanzlei Büsing, Müffelmann und Theye hat auch in diesem Jahr finanzielle Mittel für zwei Promotionspreise für herausragende Dissertationen zur Verfügung gestellt. 

Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Senators für Justiz und Verfassung, des Fachbereichs Rechtswissenschaft und der Kanzlei Büsing, Müffelmann & Theye hat zwei Promotionen der Jahrgänge 2015/16 für die Promotionspreise ausgewählt. Beide Dissertationen sind mit der Note „summa cum laude“ bewertet worden. 

Die diesjährige Festrede mit Thema „Die Bremer Juristenausbildung, der deutsche Nationalstaat und der Gang nach Europa: Geschick, Missgeschick, Aufgabe“ (vgl. hierzu Programm Promotionsfeier in der Anlage)“ hält Herr Prof. Dr. Christian Joerges, Universität Bremen. 

Folgende Auszeichnungen werden vergeben:

Der erste Preis wird verliehen an Herrn Dr. Freiherr von Harder und von Harmhove für seine Arbeit „Unternehmensinternes Vertragsrecht – Normsetzung, Streitschlichtung und Vollstreckung im firmeninternen Handel“. 

Die Arbeit geht der bisher aus juristischer Sicht nicht behandelten Frage nach, wie bei  grenzüberschreitender Vertragsdurchsetzung innerhalb multinationaler Unternehmen der Austausch von Leistungen zwischen verschiedenen unternehmensinternen Einheiten institutionell organisiert und insbesondere wie Konflikte, die aus dem firmeninternen Handel resultieren, gelöst werden.

Den zweiten Preis erhält Frau Dr. Zelenska  für ihre englischsprachige Doktorarbeit unter dem Titel „Getreidepolitik und die Anforderungen der Außenhandelsliberalisierung: am Beispiel der Europäischen Union und der Ukraine”

In dieser Arbeit wird erstmals der Frage nachgegangen, wie sich handelspolitische Maßnahmen in den Getreidesektoren der Ukraine und der Europäischen Union unter besonderer Berücksichtigung von Agrarsubventionen auswirken.