Aktuelles aus dem ZERP

An dieser Stelle erfahren Sie Neuigkeiten aus der Forschung des ZERP.

Ergebnisbericht

Als Folgeaktivität zum Tenlaw-Projekt (www.tenlaw.uni-bremen.de), das das ZERP von 2011 bis 2016 koordiniert hat, fand vom 24. bis 25.5. am Fachbereich ein Workshop zu Housing Law and Policy statt. Auf Einladung von Prof. Christoph Schmid befassten sich bekannte internationale Referenten mit aktuellen Entwicklungen von Wohnungspolitik und -recht in England, Irland, den USA (New York), Spanien, Malta, Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien und Rumänien. Dabei zeigte es sich erneut, dass in den meisten Staaten auch neuere legislative Initiativen weiterhin national determiniert sind und selbst rechtsvergleichende Erkenntnisse aus anderen EU-Staaten nicht immer einbezogen werden. Am Ende der Veranstaltung sprach Prof. Kurt Xerri (La Valetta) eine Einladung nach Malta aus, wo gerade das Mietrecht auf der Grundlage der Tenlaw-Ergebnisse reformiert und im Oktober der nächste Tenlaw-Folgeworkshop abgehalten wird.
Studentischen Teilnehmern des aktuellen Seminars zu Housing Law and Policy bot der Workshop die Gelegenheit, eine wissenschaftliche Veranstaltung in englischer Sprache auf höchstem Niveau mitzuerleben. 

Tenancy Law and Housing Policy in Europe. Towards Regulatory Equilibrium

Elgar Land and Housing Law and Policy series

Edited by Christoph U. Schmid, Director of the Centre of European Law and Politics (ZERP), Bremen University, Germany

enancy law has developed in all EU member states for decades, or even centuries, but constitutes a widely blank space in comparative and European law. This book fills an important gap in the literature by considering the diverse and complex panorama of housing policies,
markets and their legal regulation across Europe. Expert contributors argue that that while unification is neither politically desired nor opportune, a European recommendation of best practices including draft rules and default contracts implementing a regulatory equilibrium would be a rewarding step forward.

Edgar Elgar Publishing

 

Menschenrechtsberichterstattung durch Unternehmen

von Sebastian Eickenjäger

Die im Oktober 2014 verabschiedete so genannte CSR-Richtlinie (2014/95/EU) gibt den Mitgliedstaaten auf, große Unternehmen dazu zu verpflichten, Informationen zu ihrer ökologischen, menschenrechtlichen und sozialen 'Bilanz' offenzulegen.
Ausgehend von einer kritischen Analyse der CSR-Richtlinie untersucht Sebastian Eickenjäger, welchen Beitrag nichtfinanzielle Berichterstattung durch Unternehmen zur Durchsetzung von Menschenrechten gegenüber Unternehmen leisten kann. Es werden dabei zum einen generelle Schwachstellen der aktuellen Praxis nichtfinanzieller Berichterstattung herausgearbeitet. Zum anderen wird diskutiert, ob durch die Einrichtung eines Monitorings der Berichterstattung die Implementierung von Menschenrechten in Unternehmen gefördert werden kann.

Flyer

Maximilian Pichl (Universität Frankfurt) für das Nachrichtenportal Soziopolis

Das Transnational Force of Law Forschungsprojekt hat die Veröffentlichung von Christoph Menkes „Kritik der Rechte“ (2015, Suhrkamp) zum Anlass genommen, um im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung über die Figur der subjektiven Rechte kritisch zu reflektieren und die Relevanz dieser Kritik für ein normatives Konzept transnationaler Rechtskraft zu diskutieren.

Maximilian Pichl (Universität Frankfurt) hat für das Nachrichtenportal Soziopolis einen  Tagungsbericht verfasst.

ZERP-Schriftenreihe Band 74ZERP-Schriftenreihe Band 74
Neu erschienen

The International Legal Context of the European Neighbourhood Policy after the Treaty of Lisbon

 

von Dr. Eliza Sardaryan, LL.M. Eur.

Neu erschienen

Das '2+3+2'-Modell

Zur Verhältnismäßigkeit der Übergangsbestimmungen betreffend die Arbeitnehmerfreizügigkeit und die Dienstleistungsfreiheit

 

von RAin Dr. Ann-Luiz Slotwinski, LL.M. Eur.

Europe Unwell, yet Alive. Some Personal Reflections on the Brexit Referendum

Dieser Aufsatz stammt aus einem Arbeitspapier des Europäischen Hochschulinstituts, Department of Law, mit dem Titel "Brexit and Academic Citizenship" (LAW 2016.20, San Domenico di Fiesole 2016). Das Papier, herausgegeben von Christian Joerges, sammelt eine Reihe von persönlichen Gedanken über das Ergebnis des Brexit-Referendums. Die Essays beschäftigen sich nicht mit den rechtlichen und verfassungsrechtlichen Fragen, die sich aus diesem Ereignis ergeben - diese Aspekte wurden an anderer Stelle kommentiert. Vielmehr hat der Herausgeber persönliche Reflexionen von einer Gruppe, deren wissenschaftliche Reise das Europäische Hochschulinstitut, ein Drehkreuz für die Umwandlung und Integration von Europa einschließt. Im Bewusstsein dieser privilegierten Position zeigen die Autoren auf, wie sich das Ergebnis des Referendums und seine Folgen auf Großbritannien und die Europäische Union auswirken können.

Europe Unwell, yet Alive. Some Personal Reflections on the Brexit Referendum

Meta-Synopse

08.09.2016
Gegenüberstellung der SPD-Kriterien, der Inhalte des CETA-Vertrages sowie der Einschätzung des ZERP

Meta-Synopse