IVR-Tagung 22.-24. September 2016

Theorien im Recht - Theorien über das Recht


Um Recht zu begreifen, muss man verstehen, wie Aussagen über das Recht und Aussagen im Recht gewonnen werden. Dies hängt in starkem Maße von den Theorien ab, die man dabei ausdrücklich oder stillschweigend zugrunde legt. Sie weichen nicht nur in ihren Ergebnissen, sondern auch in ihrer Begründung voneinander ab. Bevor ihre Plausibilität debattiert werden kann, gilt es daher eine Fülle von Fragen zu bedenken: Was zählt als Theorie über das Recht, was als Theorie im Recht? Welche Begriffe und Methoden sollten dazu verwendet werden? Auf welchen Evidenzen kann man dabei aufbauen? Inwieweit sind Theorien ein geeignetes Mittel, um Recht zu begreifen?

Diesen Fragen widmet sich die Tagung der IVR vom 22. bis zum 24. September 2016.

Donnerstag, 22. September 2016 (Teerhof/Rathaus)

15:00 h            

Mitgliederversammlung (Gästehaus Teerhof)

18:00 h

Is legal science possible?
Martti Koskenniemi (Helsinki)
(Obere Rathaushalle)

Freitag, 23. September 2016 (Hörsaal GW1)

9:00-9:30 h

Begrüßung
Andreas Breiter, Konrektor
Stephan Kirste, IVR-Präsident
Lorenz Kähler, Dekan

9:30-10:30 h

Zum realistischen und kohärentistischen Verständnis von Moral und Recht
Julian Nida‐Rümelin (München)

11:00-12:00 h                    

Zur naturalistischen Erklärung rechtlicher Normativität
Stefan Magen (Bochum)

13:30-14:30 h

Die Aufgaben von Theorien des Rechts
Dietmar von der Pfordten (Göttingen)

14:30-15:30 h

Rechtstheorie zwischen Land und Meer - Sozialwissenschaften am Horizont
Jan Philipp Schaefer (Heidelberg)

16:00-17:00 h

Gibt es eine feministisch-geschlechter-kritische Rechtstheorie?
Anja Schmidt (Leipzig)

17:00-18:00 h

Recht und Komplexität –Wege zu einem modernen Rechtsverständnis
Markus Rehberg (Rostock)

Samstag, 24. September 2016 (Hörsaal GW1)

9:00-10:00 h

Gibt es zeitlose Theorien in der Rechtswissenschaft?
Jan Schröder (Tübingen)

10:00-11:00 h

Ernstes Spiel: Theoretische und akademische Befassung mit Recht
Helge Dedek (Montreal)

11:30-12:30 h

Zur rechtswissenschaftlichen Theoriewahl
Bernhard Jakl (Münster)

 

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