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Qualifikationsstipendien zur Vorbereitung von Promotionsvorhaben

Herausragende Studierende sollen für eine Promotion an der Universität Bremen gehalten und gewonnen werden. Dazu werden Studierende unmittelbar nach dem Abschluss ihres Studiums im Rahmen einer Sonderausschreibung der Zentralen Forschungsförderung (ZF) darin unterstützt, für die geplante, thematisch in der geisteswissenschaftlichen Verbundforschungsinitiative „Worlds of Contradiction“ verortete Promotion an der Universität Bremen eine externe Finanzierung einzuwerben, etwa bei einem der Begabtenförderwerke oder über die Mitarbeit an einem Drittmittelantrag des zukünftigen Betreuers/der zukünftigen Betreuerin.

Die Ausschreibung mit Antragsfrist bis zum 1. Oktober 2017 und alle notwendigen Informationen zur Beantragung finden Sie unter http://www.uni-bremen.de/forschung/forschungsfoerderung/zf-ausschreibungen/02a-qualifikationsstipendien-sonderausschreibung-woc.html

Rückfragen beantworten die Zentrale Forschungsförderung (corinna.volkmann@vw.uni-bremen.de) und das WoC-Koordinationsteam (woc@uni-bremen.de).

Universität Bremen stellt neues Tool zur Realisierung flächendeckender Cybersicherheit vor

Im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunkts „ITSKRITIS“ an der Universität Bremen sowie von VDE/DKE in Frankfurt am Main ist mit dem IT-Security Navigator ein neuartiges Tool zur Realisierung flächendeckender Cybersicherheit entwickelt worden, das Anfang August unter der URL https://www.itsecuritynavigator.de/ der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die IT-Sicherheit stellt insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen, die nicht unmittelbar auf fachspezifischen Sachverstand zurückgreifen können, vor Herausforderungen. Mit dem IT-Security Navigator wurde nun ein anwender- und praxisnahes Tool zur Aufbereitung der rechtlichen und technischen Vorgaben geschaffen. Die alle einschlägigen Rechtsvorschriften im Europa-, Bundes- und Landesrecht umfassende Sammlung erfährt eine laufende Aktualisierung und steht allen von den gesetzlichen IT-Sicherheitsanforderungen betroffenen Unternehmen kostenlos zur Verfügung.

Ansprechpartner:

Dr. Dennis-Kenji Kipker
Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht (IGMR)

 Pressemitteilung

Kursangebote für die vorlesungsfreie Zeit

Das Fremdsprachenzentrum bietet in der vorlesungsfreien Zeit wieder Intensivkurse für Studierende und Mitarbeiter_innen an. Die Kurse für Italienisch, Polnisch und Schwedisch sind als Bildungsurlaub anerkannt.

Intensivkurse SoSe 2017

Intensivkurse Bildungsurlaub

Preisverleihung des Instituts für Handelsrecht

Anlässlich des Sommerfests des Instituts für Handelsrecht am 15. Juni 2017 hat der Förderverein des Instituts zum dritten Mal den Studienpreis für den besten Absolventen des Schwerpunktbereichs Internationales und Europäisches Wirtschaftsrecht an der Universität Bremen verliehen. Der diesjährige Preisträger ist Herr Alexander Joost. Trotz sommerlicher Gewitterfront waren rund 50 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis, darunter auch zahlreiche ehemalige Absolventinnen und Absolventen des Schwerpunkts, der Einladung in die Kanzleiräume der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB gefolgt, um zunächst dem Vortrag von Professor Dr. Lars Klöhn, LL.M. (Harvard) von der Humboldt Universität zu Berlin zum Thema „Grund- und Praxisfragen des neuen Insiderrechts (einschließlich Ad-hoc-Publizität)“ zu folgen, und sodann beim Sommerfest den fantastischen Ausblick von der Dachterrasse auf den St. Petri Dom zu genießen.

BMBF-gefördertes Forschungsprojekt unter Beteiligung des IGMR

Die Ergebnisse der Studie „Monitor IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen“, die vom IGMR am Fachbereich Rechtswissenschaft gemeinsam mit der Universität der Bundeswehr München, der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE) durchgeführt wurde, sind im April 2017 von Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlicht worden. Die Studie zum aktuellen Stand der IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen in den Bereichen Wasser- und Energieversorgung sowie Informations- und Kommunikationstechnik wurde im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsprojekt „VeSiKi“ (Vernetzte IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen) durchgeführt, das mit seiner Arbeit Gesellschaft und Politik für die möglichen Konsequenzen von erfolgreichen IT-Angriffen sensibilisieren und Lösungen zur Abwehr finden möchte.

Pressemitteilung zur Studie

Ergebnisse der Studie unter: https://monitor.itskritis.de/

Pressemitteilung für Donnerstag, 24. November 2016, 17.00 Uhr

Zum dritten Mal findet im Bremer Rathaus die Promotionsfeier des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Universität Bremen statt.

Herr Staatsrat Prof. Stauch empfängt die Promovierten des Fachbereichs 6 der Universität Bremen im Rathaus. Gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Kähler (Dekan Fachbereich 6 der Universität Bremen) und Frau Rechtsanwältin Dr. Beckmann–Petey (Kanzlei Büsing, Müffelmann &Theye) würdigt er die Leistungen der „doctores“. 

Die Kanzlei Büsing, Müffelmann und Theye hat auch in diesem Jahr finanzielle Mittel für zwei Promotionspreise für herausragende Dissertationen zur Verfügung gestellt. 

Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Senators für Justiz und Verfassung, des Fachbereichs Rechtswissenschaft und der Kanzlei Büsing, Müffelmann & Theye hat zwei Promotionen der Jahrgänge 2015/16 für die Promotionspreise ausgewählt. Beide Dissertationen sind mit der Note „summa cum laude“ bewertet worden. 

Die diesjährige Festrede mit Thema „Die Bremer Juristenausbildung, der deutsche Nationalstaat und der Gang nach Europa: Geschick, Missgeschick, Aufgabe“ (vgl. hierzu Programm Promotionsfeier in der Anlage)“ hält Herr Prof. Dr. Christian Joerges, Universität Bremen. 

Folgende Auszeichnungen werden vergeben:

Der erste Preis wird verliehen an Herrn Dr. Freiherr von Harder und von Harmhove für seine Arbeit „Unternehmensinternes Vertragsrecht – Normsetzung, Streitschlichtung und Vollstreckung im firmeninternen Handel“. 

Die Arbeit geht der bisher aus juristischer Sicht nicht behandelten Frage nach, wie bei  grenzüberschreitender Vertragsdurchsetzung innerhalb multinationaler Unternehmen der Austausch von Leistungen zwischen verschiedenen unternehmensinternen Einheiten institutionell organisiert und insbesondere wie Konflikte, die aus dem firmeninternen Handel resultieren, gelöst werden.

Den zweiten Preis erhält Frau Dr. Zelenska  für ihre englischsprachige Doktorarbeit unter dem Titel „Getreidepolitik und die Anforderungen der Außenhandelsliberalisierung: am Beispiel der Europäischen Union und der Ukraine”

In dieser Arbeit wird erstmals der Frage nachgegangen, wie sich handelspolitische Maßnahmen in den Getreidesektoren der Ukraine und der Europäischen Union unter besonderer Berücksichtigung von Agrarsubventionen auswirken.

ZERP-Studie zeigt: Im europäischen Vergleich schwankt der Mieter rechtlich zwischen rechtlosem Bewohner bis zum Quasi-Eigentümer

So unterschiedlich die europäischen Länder, so unterschiedlich sind auch ihre Mietpraktiken: In England unterzeichnet man beispielsweise einen Mietvertrag für meist nur sechs Monate, eine Verlängerung liegt im Ermessen des Vermieters. In Osteuropa wird das offizielle Mietrecht wenig genutzt, die meisten Wohnungen werden ohne Verträge unter der Hand vergeben. In Schweden sind hohe illegale Ablösesummen von bis zu 100.000 Euro für günstige Altverträge verbreitet. Zu diesen Erkenntnissen kommt jetzt eine Studie des Zentrums für Europäische Rechtspolitik (ZERP) der Universität Bremen. Unter Bremer Führung hat das Konsortium „Tenlaw“ (Tenancy Law and Housing Policy in multi-level Europe), bestehend aus Forschungsinstituten aus England, den Niederlanden, Schweden, Italien, Spanien, Slowenien, Ungarn, Polen und Estland, über die vergangenen fünf Jahre Wohnungspolitik und Mietrecht in allen EU-Staaten und weiteren Ländern (Türkei, Japan und Norwegen) untersucht. Finanziert wurde dieses Großprojekt von der Europäischen Kommission nach dem 7. Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung.

„Wild-West-Verhältnisse“ auf den Wohnungsmärkten

Obwohl nationale Mietrechte das Leben von ungefähr einem Drittel der europäischen Bürger existentiell betreffen, wurden diese noch nie aus vergleichender und europäischer Perspektive analysiert. Für Deutschland ist der Vergleich besonders spannend, da hier die Hälfte der Bevölkerung in Mietwohnungen lebt. „Wir haben in der Studie den ersten europäischen Atlas zum nationalen Mietrecht zusammengestellt“, erklärt Professor Christoph Schmid vom ZERP der Uni Bremen. „Und die Ergebnisse sind verblüffend. Jedes Land hat eigene Regeln und Praktiken im Mietrecht entwickelt – teils legale, teils illegale. Es herrschen vielerorts „Wild-West-Verhältnisse“ auf den Wohnungsmärkten.“

Der Schwarzmarkt in Osteuropa blüht

Generell sind die europäischen Mietrechte stark politikabhängig und inhaltlich unterschiedlich ausgerichtet: Neoliberale Regelungen fast ohne Mieterschutz stehen an der Seite von stark sozial-interventionistischen Regimen, unter denen der Mieter eine Quasi-Eigentümerstellung hat. Zudem werden nationale Mietrechte von europäischen Rahmenbedingungen immer stärker beeinflusst. „In vielen osteuropäischen Ländern hat der Schwarzmarkt für Wohnungen bedrohliche Ausmaße angenommen, ohne Bestechungen und Beziehungen ist hier kaum etwas zu machen“, so Schmid weiter. „Bei uns ist das Mietrecht dagegen trotz aktueller Konflikte wie bei der Mietpreisbremse verhältnismäßig ausgewogen, und Streitigkeiten verlaufen meist in rechtlichen Bahnen: In Deutschland gibt es mehr Gerichtsverfahren zum Mietrecht als in allen europäischen Ländern zusammen.“
Eine Harmonisierung der Mietrechte ist angesichts zu unterschiedlicher wirtschaftlicher und sozialer Verhältnisse in den EU-Staaten weder wünschenswert noch realistisch, so die Studie. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler empfehlen eher eine von der EU vermittelte Orientierung an nationalen „best practice“ Beispielen im Mietrecht, die auf ein regulatives Gleichgewicht zwischen Mieter- und Vermieterseite unter Einbeziehung öffentlicher Interessen abzielen.

Länderberichte online abrufbar

Die Ergebnisse des Projekts sind in 32 englischsprachigen Länderberichten sowie 12 vergleichenden Berichten dokumentiert. Alle Ergebnisse sind auf der Projektwebsite www.tenlaw.uni-bremen.de kostenfrei abrufbar. Für Nicht-Juristen besonders interessant ist ein Praxisführer zum Mietrecht aller EU-Staaten („My rights as tenant in the EU“).

Tenlaw“ erreichte bei einer Auswertung der EU-Kommission in punkto „social impact“ einen Spitzenplatz unter den sozialwissenschaftlichen Projekten des 6. und 7. EU-Rahmenprogramms. Auf Initiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit wurde „Tenlaw“ vor kurzem als deutscher Beitrag zur Habitat III-Konferenz der Vereinten Nationen in Quito/Ecuador vorgestellt.

Weitere Informationen:
Universität Bremen
Fachbereich Rechtswissenschaften
Zentrum für Europäische Rechtspolitik (ZERP)
Prof. Dr. Christoph U. Schmid, Ph.D.
Tel.: +49 421 218-66200
E-Mail: cschmid@uni-bremen.de

Dickinson Collage, USA

Das Dickinson College in Carlisle, PA, bietet Studierenden im Rahmen seiner langjährigen Kooperation mit der Universität Bremen drei Stipendien für das
akademische Jahr 2017/18 (d. h. zwei Semester, von August bis Mai): zwei Teaching-Asssistent-Stipendien und ein Program-Assistent-Stipendium. Alle Stipendien umfassen den Erlass von Studiengebühren, kostenlose Unterkunft und Verpflegung und freie Kurswahl.

Weitere Informationen

EU-Masterprogramm 2017/18

Das College of Europe in Brügge (Belgien) und Natolin (Polen) bietet jedes Jahr fünf EU-Masterprogramme in Politik, Recht, Wirtschaft, Internationale Beziehungen oder Interdisziplinäre Studien mit dem Abschluss Master of Arts oder Magister Legum an.

Für das Studienjahr 2017/2018 stehen rund 30 Studienplätze und Stipendien für deutsche Hochschulabsolvent_innen zur Verfügung. Das Bewerbungsverfahren startet jetzt und wird in Deutschland von der Europäischen Bewegung Deutschland durchgeführt.

Weitere Informationen unter www.netzwerk-ebd.de/aktivitaeten/coe/

 

für alle Erstsemester (Jura "Staatsexamen")

 

Liebe Studierende des (bald beginnenden) 1. Semesters,

der Fachbereich Rechtswissenschaft bietet für alle Studienanfänger eine fachspezifische Einführungswoche (Orientierungswoche/O-Woche) vor Semesterbeginn an.  Die Teilnahme wird dringend empfohlen, da Sie umfassend über Strukturen, Anforderungen und Organisation des Studiums informiert werden. Außerdem gibt es keine bessere Gelegenheit, dass Sie Ihre zukünftigen Kommilitoninnen und Kommilitonen, die Universität und die Stadt Bremen kennenlernen können – den dafür notwendigen Rahmen organisieren Studierende aus höheren Semestern.

Einzelheiten zum Programm finden Sie hier.

Ersti-Portal: Orientierungswoche

Wenn Sie Fragen dazu haben, können Sie sich gerne an studienzentrum-jura@uni-bremen.de wenden.